
Eine Jury in Los Angeles hat einer heute 20-jährigen Klägerin im Streit gegen Meta und YouTube sechs Millionen US-Dollar zugesprochen. Die Geschworenen sahen es als erwiesen an, dass die Plattformen fahrlässig gehandelt und Nutzer nicht ausreichend über Risiken informiert haben. Im Mittelpunkt standen dabei nicht einzelne Inhalte, sondern suchterzeugende Plattform Mechaniken wie endloses Scrollen, personalisierte Empfehlungen und automatisch nachladende Inhalte. Meta und YouTube wollen gegen das Urteil vorgehen, da dies ein Präzedenzfall für weitere Klagen sein könnte
Laut dem "2026 Commerce & AI Trend Report" von Criteo verändert KI das Einkaufsverhalten, übernimmt aber noch nicht den eigentlichen Kaufabschluss. Die Studie basiert auf Befragungen von mehr als 6.000 Konsumenten in mehreren Ländern. 47 % nutzen KI für Produktvergleiche, 39 % für die Produktsuche und 38 % für die Schnäppchensuche. Nur Acht Prozent setzen KI ein, um tatsächlich eine Bestellung aufzugeben.
Ein Jahr nach dem Deutschland-Start haben laut NielsenIQ bereits rund 15 % der erfassten Online-Shopper mindestens einmal über TikTok Shop gekauft. Im Oktober 2025 lag dieser Wert noch bei zehn Prozent. Nach Angaben von TikTok sind inzwischen mehr als 25.000 Verkäufer aktiv, darunter auch Marken wie Rossmann, Samsung und WMF. Händler berichten zudem, dass sich ihre durchschnittlichen Tagesumsätze in den vergangenen sechs Monaten nahezu verdoppelt haben.
Die neue B2B Content Marketing Trendstudie von Statista zeigt: Markenbekanntheit bleibt ein zentrales Ziel im Content Marketing, während relevante, hochwertig aufbereitete und differenzierte Inhalte weiter an Bedeutung gewinnen. KI macht Content-Prozesse schneller, doch austauschbarer Content reicht nicht - menschliche Urteilskraft und redaktionelle Qualität bleiben entscheidend. Besonders gut funktionieren einzigartige, spezialisierte und aktuelle Inhalte und im B2B sollen die Budgets dafür in vielen Bereichen weiter steigen.
