
Meta führt in Europa ab dem 1. Juli 2026 Standortgebühren für Anzeigen ein, um lokale Digitalsteuern aufzufangen. Die Gebühren liegen je nach Land zwischen 2 und 5 Prozent und werden zusätzlich zum eigentlichen Werbebudget berechnet. Wichtig ist: Sie zählen nicht zum Ausgabenlimit im Ads Manager, sondern erscheinen separat auf der Rechnung. Auch Advertiser aus Deutschland können betroffen sein, wenn ihre Anzeigen zum Beispiel in Österreich, Frankreich, Italien, Spanien, der Türkei oder im Vereinigten Königreich ausgeliefert werden.
Laut HDE-Konsumbarometer verschlechtert sich die Verbraucherstimmung in Deutschland im März wieder, nachdem sie sich zu Jahresbeginn leicht verbessert hatte. Die Anschaffungsneigung sinkt im Vergleich zum Vormonat. Der HDE führt das unter anderem auf pessimistischere Einkommenserwartungen und anhaltende Unsicherheiten zurück. Eine spürbare Erholung des privaten Konsums ist aus Sicht des Verbands in den kommenden Wochen und Monaten daher nicht in Sicht.
Ab dem 19. Juni 2026 wird der verpflichtende Widerrufsbutton für Website- und App-Betreiber in Deutschland rechtsverbindlich. Unternehmen, die online Verträge mit Endkunden abschließen, müssen dann eine gut sichtbare Widerrufsmöglichkeit bereitstellen, die innerhalb von 14 Tagen nutzbar ist. Bei fehlender Umsetzung könnten Bußgelder und Abmahnungen drohen. Der Button oder das Formular muss klar gekennzeichnet, intuitiv auffindbar und ohne Login zugänglich sein.
Die tägliche Smartphone-Nutzung in Deutschland ist laut Bitkom auf durchschnittlich 180 Minuten gestiegen, nach rund 150 Minuten im Jahr 2024. Besonders hoch ist die Nutzung bei den 16- bis 29-Jährigen mit 216 Minuten pro Tag, während Menschen ab 65 Jahren auf 113 Minuten kommen. Durchschnittlich 26 Minuten pro Tag wird das Smartphone zum Telefonieren genutzt, vor allem aber für Navigation, Messenger, Banking, E-Mail, Social Media und Videostreaming.
Der Instant Checkout von ChatGPT hatte zuletzt wegen einer geplanten Umsatzprovision von 4 Prozent für Aufmerksamkeit gesorgt. Nun liest man, dass OpenAI sich beim Direktkauf im Chat offenbar erstmal zurücknimmt. Käufe sollen stattdessen stärker über Drittanbieter-Apps laufen, die an ChatGPT angebunden sind. Aktuell konkurrieren eine Vielzahl unterschiedlicher Ansätze miteinander, aber die Sache mit dem Instant Checkout direkt im Chat gewinnt zunehmend an Bedeutung.
