
Viele Shops mit hochwertig klingenden Namen verkaufen laut Verbraucherzentralen billige Ware aus China; rund um die Black Week häuften sich die Beschwerden. Fast jeder achte Online-Käufer ist in den vergangenen zwei Jahren auf solche Shops hereingefallen. Beispiele wie Ringe oder Thermoleggings zeigen extreme Aufschläge gegenüber nahezu identischen Produkten auf AliExpress. Verbraucherschützer warnen vor teuren Rücksendungen nach China ohne Käuferschutz und raten, Impressum, Kontaktangaben und auffällig hohe Rabatte zu hinterfragen.
Eine Auswertung von über Optmyzr angebundenen Google-Ads-Konten zeigt, dass die Ausgaben am Black Friday 2025 im Vergleich zum Vorjahr um etwa 17 Prozent gestiegen sind, während der Traffic mit dem Vorjahr vergleichbar war. Advertiser zahlten also mehr, um eine ähnlich große Zielgruppe zu erreichen. Laut Optmyzr liegt der Flaschenhals nicht im Traffic, sondern in dem, was nach dem Klick passiert - insbesondere bei Landingpages, Angebote, Checkout und Follow-ups.
Google führt mit „Partner Match“ eine Targeting-Option ein, über die zugelassene Datenpartner gehashte Kundendaten wie E-Mail-Adressen oder Postleitzahl hochladen können, die Google mit eingeloggten YouTube-Accounts abgleicht. Das Feature wird bereits ausgerollt, in der EU jedoch aller Voraussicht nach vorerst noch nicht.