YouTube Video Ads am TV, Das Ende von IGTV und neuer Budget-Report bei Google Ads
Digital Weekly KW40

Unsere Themen der Woche

Google Ads: Neuer Budget-Report

Sein Werbebudget genau im Blick zu haben und über verschiedene Zeiträume entsprechend zu analysieren sollte zum guten Ton eines jeden Marketers gehören. Um hier eventuelle Unsicherheiten bei dem einen oder anderen auszuräumen, rollt Google nun einen neuen Budget-Report für Google Ads aus. Hieraus soll zukünftig nicht nur das Ausgabeverhalten, sondern auch die Auswirkungen von Budgetänderungen auf die Performance visualisieren. Hierbei werden drei wichtige Punkte besonders hervorgehoben: Die täglichen Ausgaben, die ja an guten Tagen durchaus mal das doppelte des durchschnittlichen Tagesbudgets bedeuten können; das monatige Ausgabelimit, quasi das durchschnittliche Tagesbudget mal Anzahl der Tage im Monat; und eine mögliche Ausgabenprognose, die versucht Vergangenes und alle etwaigen Änderungen zu berücksichtigen.

Wer sich das gerne einmal genauer anschauen möchte, der kann sich gerne über den Link zur offiziellen Ankündigung von Google durchklicken: https://support.google.com/google-ads/answer/11202082

Instagram: Das Ende von IGTV

Nachdem Instagram und seine Freunde am Montagabend eine kleine Pause eingelegt haben, wurde nun bekanntgegeben, dass IGTV zukünftig Geschichte ist. Das ist aber natürlich nicht das Ende der Videos auf der Plattform – man wird nur zukünftig die Feed-Videos und IGTV zusammenfassen und unter dem Namen Instagram Video. Man möchte hiermit das Konsumieren von Videos für den Nutzer vereinfachen, denn diesen war nicht immer klar, wodurch sich jetzt Videos im Feed und im Bereich IGTV unterscheiden. Somit können nun auch Feed-Videos zukünftig bis zu 60 Minuten lang sein – Reels bleiben also vorerst weiter das Kurzvideoformat vorbehalten. Instagram Profile erhalten also einen neuen Button für Videos, sofer man bereits Videos hochgeladen hat.

YouTube: Video-Action Kampagnen am TV

Wer seine Ads derweil nicht nur auf dem kleinen Smartphone Displays sehen möchte, sondern viel lieber ins Fernsehen will, dem spendiert YouTube nun ein neues Format: Die Video-Action-Kampagnen. Diese ermöglichen Werbetreibenden auf dem Smart-TV bei seiner Zielgruppe – also quasi auf großer Leinwand – seine Ads auszuspielen. Über 20 Millionen Menschen in Deutschland haben im Mai diesen Jahres über einen Fernseher YouTube Content konsumiert. Nutzer können bei den Video-Action-Kampagnen das gewünschte Video im Anschluss an die Ad weiterschauen und via Second Screen auf die vorher dargestellte URL surfen. YouTube kündigte aber bereits an, dass sogenannte Brand Extensions eingeführt würden, mit derer es möglich sei, dass Zuschauerinnen und Zuschauer eines Werbespots die damit verbundene Ziel-URL per Fernbedienung ans Smartphone senden können. Video-Action-Ads sind ab sofort weltweit verfügbar.

8. Oktober 2021
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