3 hartnäckige Irrtümer über SEO

Für die meisten Unternehmen ist eine Webseite mittlerweile unverzichtbar. Suchmaschinen wie Google haben das mühsame Blättern durch die Gelben Seiten abgelöst und zeigen binnen Sekundenbruchteilen passende Treffer zu einem bestimmten Thema an. Wer mit seiner Webseite nicht in der Masse an Informationen, Onlineshops und Dienstleistungen untergehen möchte, sollte unbedingt in eine gute Suchmaschinenoptimierung (engl. Search Engine Optimization, kurz: SEO) investieren. Doch viele Firmen schrecken bis heute vor den Maßnahmen zurück. Grund dafür sind mitunter zahlreiche Falschannahmen zum Thema SEO. In diesem Beitrag klären wir über 3 besonders hartnäckige Irrtümer über Suchmaschinenoptimierung auf.

SEO-Irrtum 1: SEO ist heutzutage unwichtig

In Zeiten der sozialen Medien kann man schnell zum Trugschluss kommen, dass Suchmaschinen nur noch eine untergeordnete Rolle im Alltag der Menschen spielen und man seine Webseite daher nicht mehr dafür optimieren muss. Doch ob die Suche nach dem nächsten Café, einem Rezept für das Abendessen oder des Alters einer prominenten Person - laut Statista gaben allein 25,2 Millionen deutschsprachige Personen bei einer Umfrage im Jahr 2021 in Deutschland an, dass sie das Internet täglich zur Informationssuche nutzen. Mehr als 90% der plattformübergreifenden Suchanfragen werden dabei über Google getätigt. Umso wichtiger ist es, seine Webseite oder seinen Onlineshop korrekt und bestenfalls auch gut sichtbar in den Suchergebnissen zu präsentieren. Doch warum ist SEO noch wichtig, wenn man stattdessen auch Anzeigen schalten kann?
Das ist ganz einfach: SEA und SEO stehen nicht in Konkurrenz zueinander, sondern greifen bestenfalls wie Puzzleteile ineinander. Während SEA durch die Schaltung von Werbeanzeigen den Webseiten-Traffic durch eine prominente Platzierung in den Suchergebnissen und eine zielgruppengerechte Ansprache schnell erhöhen kann, unterstützt SEO das Ergebnis durch langfristige Maßnahmen und Effekte. Sie schafft nicht nur eine gesunde technische Basis, sondern verbessert auch bei Ergreifen der richtigen Mittel wie Erarbeitung einer intuitiven Webseitenstruktur und Optimierung der Ladezeiten das Nutzungserlebnis einer Webseite deutlich.

SEO-Irrtum 2: SEO kann man schnell mal nebenbei machen

Besonders kleine und mittelständische Unternehmen sind oft davon überrascht, wie viel Arbeit Suchmaschinenoptimierung erfordert. Denn entgegen landläufiger Vorstellungen ist SEO ein fortlaufender Prozess. Um in den Suchergebnissen nicht abgehängt zu werden, ist es wichtig, stets auf dem neuesten Stand zu sein. Tägliche Änderungen bei Google, Suchtrends, Saisonalität, Wettbewerber und technische Innovationen sind nur ein Teil der Faktoren, die im Blick behalten werden müssen. Und als wäre das nicht schon genug, muss die Webseite nicht nur inhaltlich zu den Bedürfnissen der Zielgruppe passen, sondern auch noch technische Voraussetzungen erfüllen, damit sie von einer Suchmaschine überhaupt als themenrelevant eingestuft und zu passenden Suchanfragen ausgespielt wird.
Wer hofft, sich Aufwand sparen zu können, indem er sich früher häufig gesehener Praktiken bedient, der irrt gewaltig: Das sogenannte "Keyword Stuffing", also der komplett übertriebene Gebrauch relevanter Keywords zur Verbesserung eines Webseiten-Rankings, funktioniert schon seit Anfang der 2000er-Jahre nicht mehr. Gleiches gilt für versteckte Texte. Während rund um die Jahrtausendwende noch Text auf gleichfarbigem Hintergrund vor Usern versteckt wurde und so nur für Suchmaschinen lesbar war, wird diese Praktik heutzutage von Google bestraft.

SEO-Irrtum 3: Perfekt SEO-optimierte Webseiten landen garantiert auf Platz 1 bei Google

Wer damit wirbt, eine Webseite zu einem beliebigen Suchwort auf Platz 1 bei Google ranken lassen zu können, der führt nichts Gutes im Schilde. Sicher kann man technisch und inhaltlich viel dafür tun, damit die gewünschte Seite zu relevanten und viel nachgefragten Suchbegriffen möglichst weit oben in den Suchergebnissen platziert wird, aber eine Garantie dafür gibt es nicht und wird es nie geben.
Ob die Konkurrenz ihre Seiten auf das gleiche Keyword optimiert oder Google seinen Algorithmus anpasst - Veränderungen auf den Suchergebnisseiten sind normal und sollten nicht auf die Goldwaage gelegt werden.

31. Oktober 2022
Bei squadt® handelt es sich um eine eingetragene Marke der squadt GmbH